Mehr Engagement für den Frieden

Zum 1. September möchte ich an den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erinnern. Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939, löste Nazi-Deutschland den bislang größten militärischen Konflikt in der Geschichte der Menschheit aus. Mehr als 65 Millionen Menschen – davon mehr als die Hälfte Zivilpersonen – verloren in dem rassistischen Krieg auf grausamste Weise ihr Leben. Mindestens sechs Millionen Nazi-Opfer waren Menschen jüdischen Glaubens.
Auch heute noch nach 74 Jahren, müssen wir immer wieder an dieses schreckliche Ereignis erinnern. Jeder muss sich bewusst sein, wie gefährlich rassistisches Gedankengut ist und wozu es führen kann. Umso erschreckender ist es, dass es noch immer Menschen gibt, die hasserfüllt und gewalttätig gegenüber Fremden sind, wie ein Blick in die aktuellen Zeitungen leider zeig. Wir müssen als Demokraten gegen den Rassismus immer wieder aufstehen, den Rücken durchstrecken und offensiv klarmachen, dass die Würde eines jeden Menschen unantastbar ist – egal welcher Religion oder Herkunft oder Hautfarbe.
Der Friede in Europa ist eine kostbare Errungenschaft. Auf dem Weg dahin haben Millionen Menschen ihr Leben verloren. Dass dieser Friede nicht selbstverständlich ist, zeigt unter anderem der Konflikt in Syrien. Klar ist also, wir müssen immer wieder auf die Grausamkeit des Krieges hinweisen, um solch schreckliche Ereignisse verhindern zu können. Ich unterstütze daher die traditionelle Antikriegstags-Veranstaltung des DGB, um gemeinsam der Opfer von Kriegen und Faschismus zu gedenken. Die Kranzniederlegung findet am Sonntag um 17 Uhr am Denkmal für die Opfer des Faschismus im Völklinger Schillerpark statt.

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