Beschämende Kondom-Aktion der NPD-Jugend gegen Ausländer

Schrecklich, unterste Schublade, einfach nur beschämend ekelhaft – so sehe ich die aktuelle Kondom-Aktion der rechtextremistischen NPD-Jugend. Das ist eine Schande für unser Land und es zeigt ganz klar, wes Geistes Kind diese Partei und ihr nahestehenden Organisationen sind. Eigentlich unfassbar, dass wie hier mit rassistischen Ressentiments um Stimmen geworben wirbt. Nach den unsäglichen Wahl-Plakaten ist dies jetzt bereits die zweite Idee, mit dem sich diese Partei wieder einmal weit außerhalb des demokratischen Spektrums positioniert.
Als zuständiger Abgeordneter für die Bereiche Rechtsextremismus und Jugendpolitik möchte ich vor diesem Hintergrund nochmals für eine hohe Wahlbeteiligungen bei Wahlen werben. Auch deswegen gehe ich derzeit in die Schulen, in die Jugendverbände und werbe dort für die Teilnahme an der Bundestagswahl. Jede Stimme für eine demokratische Partei ist ein Statement an diejenigen, die plumpen Rassenhass verbreiten wollen. Sie haben in unserer Gesellschaft keinen Platz – und schon gar nicht im Bundesparlament. In ihrer Pressemitteilung wird diese menschenverachtende Aktion als Initiative gegen eine vermeintlich volksfeindliche Heimatabwicklungspolitik bezeichnet, die zum Lachen und zum Nachdenken bewegen soll. Nein! Lachen kann ich darüber nicht, ebenso wenig wie die allermeisten Menschen in unserem Land. Daher rufe ich dazu auf, der NPD bei der Bundestagswahl am 22. September klar und eindeutig zu zeigen, was davon zu halten ist: Keine Stimmen für Hass-Politik.

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